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Langzeitprojekt

52 x Esslingen und der Erste Weltkrieg

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©Foto:Lahoti
Stadtarchiv
Georg-Christian-von-Kessler-Platz 10
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-25 30
Fax (07 11) 35 12-26 13
Öffnungszeiten
Mo 13-16 Uhr
Di-Mi 8:30-12, 13-16 Uhr
Do 8:30-12 Uhr, 13-18 Uhr
Fr 8:30-12 Uhr

Geänderte Öffnungszeiten

Bis auf  Weiteres schließt das Stadtarchiv donnerstags bereits um 16 Uhr. Freitags ist das Stadtarchiv für die Benutzung nicht geöffnet.

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Stadtarchiv Esslingen am Neckar

Das Stadtarchiv sorgt für die fachgerechte Lagerung, Ordnung und Erschließung des zur ständigen Aufbewahrung bestimmten städtischen Schriftguts, Bild- und Tonmaterials.

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Alfred Hottenträger "Dulce et decorum est ...

Alfred Hottenträger unterrichtete jahrzehntelang am Georgii-Gymnasium. Im Kontext des Schuljubiläums von 2010 hat er damit begonnen, die Geschichte der bis heute fast unversehrt erhaltenen, 1921 eingeweihten Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs seines Gymnasiums zu erforschen. Das erstaunlichste Ergebnis der Recherche ist: Nicht „nur“ die 66 Lehrer und Schüler, die auf der Tafel verzeichnet sind – eine an sich schon erschreckenden Zahl! – ließen im Krieg ihr Leben. Vielmehr waren es mindestens 155 Mitglieder der Schulgemeinde, die den Kämpfen und unmittelbaren Folgen des Kriegs zum Opfer fielen.

In dem jetzt erschienen Buch beschreibt der Autor zunächst die Geschichte des Gymnasiums zur Zeit des Ersten Weltkriegs und die Erinnerung der Schule an ihre Gefallenen von der Einweihung des Denkmals 1921 bis auf den heutigen Tag. Den Kern des Buchs machen dann vor allem 14 glänzend recherchierte Biographien von Lehrern und Schüler aus, die im Ersten Weltkrieg umkamen. Die anschaulichen Lebensbilder beleuchten eine große Bandbreite von Schicksalen und reichen von Adolf Stadler, der eine Vielzahl von eindringlichen Briefzeugnissen „aus dem Felde“ hinterlassen hat, die bereits ein Theaterstück der Württembergischen Landesbühne inspirierten, bis zu dem jüdischen Flieger Max Pappenheimer, von dem künstlerisch begabten Pfarrerssohn Otto Dölker bis hin zu Hermann Herwig, der Anfang 1917 als Insasse der Heilanstalt Winnental elendiglich an Unterernährung starb. Ein Kuriosum stellt Lothar von Ziegesar dar, der zwar auf der Gedenktafel genannt ist, sich aber eines langen Lebens erfreute, da er schon vor dem Weltkrieg in die USA ausgewandert war. Schließlich enthält der Band ein anschaulich geordnetes Verzeichnis aller Kriegstoten der Schule mit Angaben zu den Lebens- und Sterbedaten, Beruf und militärischer Einheit.

Der Band umfasst 208 Seiten und ca. 80 farbige Abbildungen. Er kann für 15 € im Stadtarchiv Esslingen (Georg-Christian-von-Kessler-Platz 6 und 10), im Georgii-Gymnasium (Lohwasen 1), im Stadtmuseum (Hafenmarkt 9) und der EST erworben werden.

Die Gefallenen des Georgii-Gymnasiums 1914-1919. Geschichte, Gedenken, Biografien"

Im Kontext des historische-kulturellen Langzeitprojektes von Kulturamt, Stadtarchiv und Stadtmuseum mit seinen mehr als 170 Veranstaltungen, allein 52 Objektvorstellungen, ist neben der großen Begleitpublikation „52 x Esslingen und der Erste Weltkrieg“ (402 S., 25 €) jetzt ein weiteres Buch erschienen (15 €). Alfred Hottenträger beschreibt die Geschichte des Gymnasiums zur Zeit des Ersten Weltkriegs, die Erinnerung der Schule an ihre Gefallenen von der Einweihung des Denkmals 1921 bis heute. Den Kern des Buches bilden 14 Biographien von gefallenen Lehrern und Schülern.


52 x Esslingen und der Erste Weltkrieg.

Die Publikation ist im Jan Thorbecke-Verlag, Ostfildern, unter dem Titel "52 x Esslingen und der Erste Weltkrieg. Historisch-kulturelles Langzeitprojekt von Kulturamt, Stadtarchiv und Stadtmuseum der Stadt Esslingen am Neckar, August 2014 bis November 2018" erschienen. Herausgeber sind Joachim J. Halbekann und Martin Beutelspacher unter Mitarbeit von Christine Beil und Harald Haury. Der Band umfasst 408 Seiten, ca. 250 Abbildungen und kostet 25 €. Er kann im Stadtarchiv, im Stadtmuseum, in der EST und im Buchhandel erworben werden. Die ansprechende Gestaltung ist Tobias Schwechheimer, Stuttgart, zu verdanken.

Das Rückgrat des Buches bildet die Abbildung und fachkundige Erläuterung der 52 authentischen Objekte aus der Zeit des Ersten Weltkriegs mit direktem Bezug zu Esslingen. Ein Beitrag wurde von Prof. Dr. Gerd Krumeich (Freiburg i. Br.) verfasst, der das Projekt mit mehreren Vorträgen begleitet hat. Weitere Beiträge lieferten Joahcim J. Halbekann: Soldaten und Militär; Sylvia Neuschl-Marzahn: Arbeiterbewegung; Ismar Schorsch: Emil Schorsch; Gabriele Beßler: Kinderbücher des Schreiber-Verlags. Ergänzt werden diese Beiträge unter anderem durch eine neu erstellte Weltkriegschronologie und eine Auswahl aus den mehr als 700 Briefen der Esslingerin Gertrud Förster an ihren Mann an der Front.

Historisch-kulturelles Langzeitprojekt von Kulturamt, Stadtarchiv und Stadtmuseum der Stadt Esslingen am Neckar

Am Freitag, den 9. November 2018 fand in der Schickhardt-Halle des Alten Rathauses die Abschlussveranstaltung statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde die Publikation zum Projekt präsentiert. Herausgeber sind Joachim J. Halbekann und Martin Beutelspacher unter Mitarbeit von Christine Beil und Harald Haury. Der beim Jan Thorbecke-Verlag, Ostfildern, erschienene Band umfasst 408 Seiten, ca. 250 Abbildungen und kostet 25 €. Die ansprechende Gestaltung ist Tobias Schwechheimer, Stuttgart, zu verdanken.


Unsere Ziele und Aufgaben

  • Übernehmen, erhalten, erschließen, allgemein nutzbar machen
    aller in Verwaltung und städtischen Eigenbetrieben anfallenden Unterlagen von bleibendem Wert
     
  • Sammeln
    stadtgeschichtlich relevanter Unterlagen wie Personen-, Familien- und Firmennachlässe, Vereinsarchive aber auch Bildmaterial verschiedenster Art, Zeitungen, Karten und Pläne
     
  • Bereitstellen und ständiges Erweitern der Präsenzbibliothek
    mit Nachschlagewerken, Zeitschriften und Büchern zur Esslinger, Landes- und allgemeinen Geschichte sowie zur Geschichte der Reichsstädte als einzige aktive Bibliothek in Esslingen mit diesem Themenschwerpunkt 
     
  • Forschen
    auf vielfältige Weise durch unsere eigenen Publikationsreihen sowie durch die Unterstützung von WissenschaftlerInnen, HeimatforscherInnen, SchülerInnen und Studierenden
     
  • Vermitteln
    eigener Forschungsergebnisse in Form von Veranstaltungen (Vorträgen, Tagungen, Symposien) und Veröffentlichungen
     
  • Festhalten des Tagesgeschehens
    in einer Chronik seit 1803