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Stadtarchiv
Stadtarchiv
Georg-Christian-von-Kessler-Platz 10
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-25 30
Fax (07 11) 35 12-26 13
Öffnungszeiten
Mo 13-16 Uhr
Di-Mi 8:30-12, 13-16 Uhr
Do 8:30-12 Uhr, 13-18 Uhr
Fr 8:30-12 Uhr

Historie

Die Wurzeln der Bibliothek

Die Büchersammlung des Stadtarchivs erstreckt sich über einen Zeitraum vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert.

Die Wurzeln einer einheitlichen städtischen Bibliothek reichen zurück bis in das Jahr 1555. Zu dieser Zeit entsteht aus den Bücherbeständen der aufgelösten Klöster und der Bibliothek der evangelischen Prädikanten eine zentrale Stadt-, Kirchen- und Schulbibliothek mit ca. 1800 Druck- (!) und 130 Handschriften, die bis ins frühe 19. Jahrhundert im Pfarrhof untergebracht war und dann in den Südturm der Stadtkirche verlagert wurde.

Der erste Bibliothekskatalog der Pfarrbibliothek von Karl Pfaff aus dem Jahr 1858 benennt als Gesamtbestand der zu diesem Zeitpunkt noch gemeinsamen Rats- und Kirchenbibliothek 1613 Bände, davon 55 Inkunabeln.

19. Jahrhundert

Das Ausscheidungsgesetz vom 14. Juni 1887 verlangte eine Trennung des Vermögens der Kirchengemeinde vom allgemeinen Stiftungsvermögen der bürgerlichen Gemeinde, was im Jahre 1888 zu einer Teilung der ehemaligen zentralen Bibliothek führte. Aus den durch zwischenzeitliche Verkäufe stark dezimierten Beständen gelangten 450 Bände überwiegend weltlicher Literatur 1893 in den Besitz der Stadt. Sie bilden den noch heute vorhandenen Grundstock der Bibliothek des Stadtarchivs. Die übrigen rund 800 Bände verblieben im Südturm der Dionysiuskirche.

Ein erstes handschriftliches Inventarverzeichnis der aus dieser Teilung neu entstandenen Archivbibliothek erstellte Stadtarchivar Paul Eberhardt 1910.

20. Jahrhundert

Um 1959 entsteht ein Zettelkastenkatalog mit einer Aufteilung in einen alphabetischen und einen systematischen Teil, auf dessen Grundlage die Bücher im Lesesaal der Allerheiligenkapelle aufgestellt waren. Als dessen räumliche Kapazität erschöpft war, wurde auf die Einlagerung in Magazine nach Numerus currens umgestellt. Seit 1980 steht in der ehemaligen Kapelle zu diesem Zweck und zur Aufbewahrung von Archivalien eine Rollregalanlage zur Verfügung.

21. Jahrhundert

2002 erfolgte die Umstellung des Katalogs auf SWB-Datenbank, alle seither angeschafften und retrokonvertierten Titel sind online rechercherchierbar.